Was erleichtert die digitale Transformation?

Die Digitalisierung unterzieht unsere Gesellschaft einer weitreichenden Transformation. Digitale Technologien, vernetzte Produktionsweisen, die digitale Speicherung und Verbreitung von Wissen sowie moderne Logistikketten werden immer selbstverständlichere Bestandteile unseres Alltags.

Die Nutzer müssen sich als mündige und aufgeklärte Bürger sicher und selbstständig in der digitalisierten Gesellschaft bewegen können.

Um diesen umfassenden gesellschaftlichen Veränderungsprozess im Sinne aller Beteiligten erfolgreich gestalten zu können, müssen alle von der Digitalisierung betroffenen Akteure eingebunden werden. Jedem kommt dabei eine spezifische Rolle zu: Während der Staat die regulatorischen Rahmenbedingungen festlegt, müssen die Informations- und Kommunikationsunternehmen sichere Produkte anbieten. Ähnlich wie im Straßenverkehr müssen jedoch auch die Anwender der Produkte wissen, wie sie am besten – und vor allem gefahrlos – auf der „Datenautobahn“ unterwegs sein können.

DIE DIGITALE MÜNDIGKEIT

Nutzer müssen sich als mündige, aufgeklärte Bürger sicher und selbstständig in der digitalisierten Gesellschaft bewegen können. Nur so kann das wichtige Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung substanziell gewahrt bleiben. Digitale Mündigkeit besteht deshalb aus zwei Komponenten: digitale Kompetenz, also die Fähigkeit zum richtigen Umgang mit dem Internet, und digitale Selbstbestimmung, also die Fähigkeit, bewusst zu entscheiden, in welchem Umfang man sich im Internet bewegen möchte.

Oft schwingt im öffentlichen Diskurs über die Folgen der Digitalisierung die Angst mit, nicht ausreichend selbstbestimmt zu handeln. Dieses erodierende Grundvertrauen kann dazu führen, dass das Potenzial der Digitalisierung zum Nutzen aller Akteure nicht vollständig ausgeschöpft wird. Deshalb muss sowohl die Politik als auch die Wirtschaft die vorhandenen Sorgen ernst nehmen. Manche Unsicherheit kommt sicher auch von mangelnder Kenntnis darüber, wie digitale Technologien funktionieren und wie leicht sich Maßnahmen ergreifen lassen, um beispielsweise besser gegen Internetkriminalität geschützt zu sein.

Torsten Küpper ist Mitglied der Geschäftsleitung beim Telekommunikationsausrüster Huawei Torsten Küpper ist Mitglied der Geschäftsleitung beim Telekommunikationsausrüster Huawei © Xenia Fink

DAS AKZEPTIEREN INNOVATIVER DIENSTE

Eine stärkere Sensibilisierung und vor allem Befähigung des Nutzers zum sicheren Umgang mit dem Internet ist zugleich Voraussetzung für die langfristige Akzeptanz von innovativen Diensten. Nur wenn diese Akzeptanz gegeben ist, wird die Digitalisierung gelingen. Deshalb müssen sich Politik und Wirtschaft weiterhin nachdrücklich mit diesen Themen befassen. Alle beteiligten Akteure müssen dabei ihren Beitrag zur digitalen Aufklärung leisten.

Huawei sieht sich als Partner der digitalen Aufklärung und ist davon überzeugt, dass die Digitalisierung unsere Gesellschaft und unser Leben positiv verändern wird. Dieses Selbstverständnis steht im Einklang mit den Zielen von Deutschland sicher im Netz und deshalb freut sich Huawei, ein aktives Mitglied zu sein und die Initiative in ihrem Wirken nach Kräften zu unterstützen.

KOMPETENZEN IN SCHULEN TRAINIEREN

So wie die Grundregeln im Fahrradfahren schon früh vermittelt werden, ist auch die Sensibilisierung für Sicherheit und Schutz im Netz bereits im jungen Schulalter sinnvoll: Verhaltensregeln werden hier eingeübt und als selbstverständlich angenommen. Mit einem neuen Projekt für Lehrer schafft DsiN ein niedrigschwelliges Angebot, das bestehende Initiativen zur Steigerung digitaler Kompetenzen für den Einsatz im Unterricht einfach aufbereitet.

info@sicher-im-netz.de


X

Sie verwenden einen sehr alten Browser.

Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser.
Aktuelle Browser finden Sie hier